Shortstack Strategie - Grundlagen

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Posted on Nov 25th 2006  -  Subject: Shortstack Strategie - Grundlagen
hallo alle zusammen habe den nachfolgenden Bericht zwar schon mal gebracht aber wie ich find ist diese art zu spielen am ergiebigsten daher ein extra topic. Shortstack Strategie - Grundlagen In diesem Artikel lernst du die Grundlagen zur Shortstack Strategie kennen. Diese Strategie ist der ideale Einstieg in No-Limit Holdem. Sie ist ohne weitere Vorkenntnisse schnell zu erlernen und ermöglicht so Einsteigern mit einem geringen Aufwand profitabel No-Limit Hold'em zu spielen. Grundlegende Konzepte Die Shortstack Strategie basiert auf zwei grundlegenden Konzepten: 1. Man spielt ausschließlich sehr starke Starthände. 2. Man spielt mit einem kleinen Stack, ist also ein sogenannter Shortstack. Das heißt, man nimmt unterdurchschnittlich wenig Geld mit an den Pokertisch. Das führt zu folgenden, die Shortstack Strategie bestimmenden, Faktoren: 1. Durch das Spiel ausschließlich starker Starthände ist man den Gegnern von der Stärke der Hand her nominell oft überlegen. Das gilt insbesondere für die extrem schlechten Gegner auf den niedrigen Limits. 2. Durch den besonders kleinen Stack spielen Überlegungen für das Spiel in späteren Wettrunden keine Rolle. Es läuft fast immer darauf hinaus, das man Preflop oder am Flop sein ganzes Geld setzt, also All-In geht. Man vermeidet so das sehr komplexe und fehleranfällige Postflop Spiel. 3. Die Gegner nehmen jemanden mit einem besonders kleinen Stack weniger als Bedrohung wahr, als jemanden mit einem normal großen oder besonders großen Stack. Sie spielen, auf Grund dieser psychologischen Falle, auch schwächere Hände gegen den Shortstack. So erhöht sich noch der Grad der nominellen Überlegenheit gegenüber den gegnerischen Händen. Diese Faktoren führen dazu, das die Shortstack Strategie einfach zu erlernen und umzusetzen ist, dennoch aber stetigen Gewinn verspricht. Die Positionen am Pokertisch Um die Shortstack Strategie anzuwenden muß man wissen, welche Position am Pokertisch man während der aktuellen Hand inne hat. Die Positionen an einem Pokertisch sind immer relativ zum Dealerbutton, die kleine rote Scheibe mit dem aufgedruckten „D". Da der Dealerbutton mit jeder Hand im Uhrzeigersinn um den Tisch wandert, sind die Positionen an einem Hold'em Tisch also jede Runde anders. Bei der Positionsbestimmung sollte man immer mit dem Dealerbutton anfangen und dann gegen den Uhrzeigersinn abzählen. Folgende Abzählung gilt für einen vollen 10 Spieler-Tisch: Als Late Position zählt der Dealer und der Spieler unmittelbar rechts vom Dealer (Button und Cut Off). Als Middle Position gelten die nächsten drei Sitze (MP3 bis MP1). Mit Early Position meint man die nächsten drei Sitze (UTG+2 bis UTG; UTG bedeutet „Under The Gun"). Die verbleibenden zwei Sitze sind dann die Blinds, der Big Blind und der Small Blind. Befinden sich weniger als 10 Spieler am Tisch, so endet die Abzählung der Positionen (angefangen beim Dealer) sobald man den Big Blind erreicht hat. Somit besteht z.B. an einem Tisch mit 8 Spielern die Early Position nur aus einem Spieler, an einem Tisch mit 7 Spielern fällt die Early Position komplett weg. Die Größe des Stacks Als Stack bezeichnet man die Menge des Geldes, das man am Pokertisch „vor sich liegen hat". Wie am Anfang gesagt, ist die Größe des Stacks ein essentieller Bestandteil der Shortstack Strategie. Der Stack soll möglichst klein sein, damit die Strategie auch funktioniert. Man bezeichnet einen Stack als klein, wenn er kleiner als 25 Big Blinds des entsprechenden Limits ist. Zu klein sollte der Stack aber auch nicht sein, da man ansonsten zu wenig Gewinn mit seinen starken Händen macht. Kommst du an einen neuen Tisch, solltest du dich mit dem minimal möglichen, also 20 Big Blinds, am Tisch einkaufen. Wird der Stack größer als 25 Big Blinds, mußt du den Tisch verlassen. Wird der Stack kleiner als 15 Big Blinds, solltest du ihn wieder auf 20 Big Blinds auffüllen. In Abhängigkeit vom gespielten Limit siehst du das alles in folgender Tabelle. Die Einträge bedeuten dabei folgendes: Buy-In: Mit soviel Geld solltest du dich an einem Tisch dieses Limits einkaufen. Rebuy: Fällt Dein Stack auf oder unter diesen Betrag, so solltest du ihn wieder auf den Betrag in der Spalte "Buy-In" auffüllen. Leave: Ist Dein Stack größer oder gleich diesem Betrag, so mußt du den Tisch sofort verlassen. Limit Buy-In Rebuy Leave NL $10 ($0.05 / $0.10) $2 $1.50 $2.50 NL $25 ($0.10 / $0.25) $5 $3.75 $6.25 NL $50 ($0.25 / $0.50) $10 $7.50 $12.50 Es ist unbedingt notwendig für das gelingen der Shortstack Strategie, dass du dich an die Regeln für die Größe deines Stacks hälst. Besonders wichtig ist es, dass du den Tisch verlässt, sobald dein Stack den Betrag unter "Leave" überschreitet!!! Wann steige ich ins Spiel ein? Kaufst du dich neu an einem Pokertisch ein, und willst ins Spiel einsteigen, so gibt es dafür zwei Möglichkeiten. Entweder wartest du, bis du an der Reihe bist, regulär den Big Blind zu bezahlen, und steigst damit dann ins Spiel ein. Oder aber du postest den Big Blind im Cut Off, und steigst so ins Spiel ein. Beide Möglichkeiten sind gleich gut. Du solltest einfach diejenige wählen, die dich am wenigsten Wartezeit kostet. Bei dieser Spielweise gibt es einige Anderungen der Startinghans Tabelle Starting Hands Chart Early Middle Late Blinds AA - KK Raise Raise Raise Raise QQ - TT Raise / Reraise Raise / Reraise Raise / Reraise Raise / Reraise 99 Raise Raise Raise 88 - 77 Raise Raise 66 - 22 Call AKs Raise / Reraise Raise / Reraise Raise / Reraise Raise / Reraise AQs Raise Raise Raise AJs Raise Raise ATs Raise 0 KQs Raise Raise AKo Raise / Reraise Raise / Reraise Raise / Reraise Raise / Reraise AQo Raise Raise Raise AJo Raise 0 KQo Raise Raise Erklärungen zum Starting Hand Chart Wichtig: Das Starting Hands Chart und die Shortstack Strategie beziehen sich auf volle Full Ring Tische, also Tische für 10 Mitspieler, die auch voll besetzt sind. Spiele mit dieser Strategie auch nur an solchen Tischen, denn dafür ist sie optimiert, und nur so lassen sich optimale Ergebnisse erzielen. Fällt die Spielerzahl an einem deiner Tische unter 7, so mußt du den Tisch verlassen, und einen anderen Tisch mit mehr Spielern suchen. Die Starthände In der linken Spalte der Tabelle findest du eine Liste aller eventuell spielbaren Starthände. Die Starthände werden hier durch Abkürzungen ausgedrückt. Dabei gilt: A = Ace (Ass) K = King (König) Q = Queen (Dame) J = Jack (Bube) T = Ten (Zehn) 9 = Nine (Neun) usw. Ein kleines "s" hinter den Karten bedeutet "suited", was so viel heißt wie "von der gleichen Sorte". Mit AKs sind also folgende Starthände gemeint: A K , A K , A K und A K . Ein kleines "o" hinter den Karten bedeutet "offsuit" und heißt dementsprechend "nicht von der gleichen Sorte". Somit zählt A K nicht zu der Gruppe AKo, aber eine Hand wie A K zählt dazu. Im Starting Hands Chart steht QQ-TT für alle Hände der Gruppen QQ, JJ und TT, und so weiter. Bedeutung der Einträge im Starting Hands Chart RAISE: Du raist mit diesen Händen immer!!! Raise / Reraise: Du raist, sowohl wenn es vor dir keinen Raise gegeben hat, als auch wenn es bereits genau einen Raise gegeben hat. Dies gilt unabhängig davon, ob Gegner mit einem Call in die Hand eingestiegen sind, oder aber den Raise gecallt haben. Einzig die Anzahl der Raises zählt. Hat es vor dir zwei oder mehr Raises gegeben, foldest du. Raise: Du raist, wenn kein Gegner vor dir geraist hat. Ansonsten foldest du. Raise 0: Du raist, wenn kein Gegner vor dir, durch Raise oder Call, ins Spiel eingestiegen ist. Ansonsten foldest du. Call: Du callst, wenn kein Gegner vor dir geraist hat, aber mindestens zwei Gegner vor dir mit einem Call in die Hand eingestiegen sind. Ansonsten foldest du. Die Größe der Raises Das Starting Hands Chart sagt Dir zwar, wann du raisen mußt, aber nicht wieviel. Die Höhe eines Raises bestimmst du entsprechend der folgenden Regeln: 1. Ist vor dir noch nicht geraist worden, so raist du auf 4 Big Blinds zuzüglich einem Big Blind pro Gegner, der vor dir mit einem Call in die Hand eingestiegen ist. 2. Ist vor dir bereits genau einmal geraist worden, und im Chart steht für deine Hand der Eintrag „Raise / Reraise" so raist du auf das Dreifache des gegnerischen Raises. Ist der ursprüngliche Raise bereits von einem anderen Gegner gecallt worden, so raist du auf das Vierfache des ursprünglichen Raise. Ist der ursprüngliche Raise bereits von zwei Gegnern gecallt worden, so raist du auf das Fünffache des ursprünglichen Raises, usw. Sollte dein Raise so groß sein, daß du mehr als 2/3 Deines gesamten Stacks dafür einsetzen müsstest, gehst du an Stelle dessen direkt All-In und setzt deinen gesamten Stack. 3. Ist vor dir zweimal oder öfter geraist worden, und im Chart steht für deine Hand der Eintrag „RAISE", so gehst du direkt All-In, setzt also deinen gesamten Stack. Alle anderen Hände foldest du in einer solchen Situation. „Freeplay" im Big Blind Es wird immer wieder vorkommen, daß du mit einer nicht im Chart aufgeführten Hand im Big Blind sitzt, und keiner der Gegner raist. In so einer Situation bekommst Du ein sogenanntes „Freeplay". Da du ja den Big Blind sowieso bezahlen mußtest, kannst du in so einer Situation einfach checken, und siehst dann den Flop quasi gratis. Anwendung des Starting Hands Charts An Hand der eigenen Starthand, der Position am Pokertisch, und der Handlungen der Gegner vor einem, bestimmt man mit Hilfe des Starting Hand Charts, was in einer bestimmten Situation zu tun ist. Das genaue Vorgehen kannst du den folgenden $0.05/$0.10 Beispielen entnehmen: Beispiel 1: Preflop: Du hältst A K . 1 fold, UTG+1 calls $0.10, 2 folds, Du bist dran Deine Starthand hier ist AKs. Du bist in Middleposition. Der Eintrag im Startung Hands Chart lautet also: „Raise / Raise". Ein Gegner hat vor dir den Big Blind gecallt, aber kein Gegner hat geraist. Dementsprechend mußt du hier raisen, und zwar auf $0.50. Die $0.50 setzen sich zusammen aus dem „Grundraise" um 4 Big Blinds, also $0.40 und einem Big Blind, also $0.10, für den einen Gegner, der vor dir mit einem Call in die Hand eingestiegen ist. Beispiel 2: Preflop: Du hältst 9 K . 1 fold, Du bist dran Deine Starthand ist hier K9o. Du bist in Early Position. Für diese Hand gibt es keinen Eintrag im Starting Hands Chart. Also mußt du die Hand folden. Beispiel 3: Preflop: Du hältst Q Q . 2 folds, UTG+2 raises to $0.40, 2 folds, MP3 raises to $1, 1 folds, Du bist dran. Deine Starthand ist hier QQ. Du bist in Late Position. Der Eintrag im Starting Hands Chart lautet also: „Raise / Raise". Vor dir haben zwei Gegner geraist, es gab also einen Raise und einen Reraise. Also mußt du die Hand folden. Beispiel 4: Preflop: Du hältst A A . 2 folds, UTG+2 raises to $0.40, 2 folds, MP3 raises to $1, 1 folds, Du bist dran. Deine Starthand ist hier AA. Du bist in Late Position. Der Eintrag im Starting Hands Chart lautet also: „RAISE". Vor dir haben zwei Gegner geraist. Du gehst also All-In und setzt deinen gesamten Stack. Beispiel 5: Preflop: Du hältst J J . UTG raises to $0.30, 4 folds, Du bist dran. Deine Starthand ist hier JJ. Du bist in Middle Position. Der Eintrag im Starting Hands Chart lautet „Raise / Raise". Vor dir hat genau ein Gegner geraist. Also mußt du hier auf das Dreifache seines Einsatzes raisen, also auf $0.90. Beispiel 6: Preflop: Du hältst A J . 7 folds, Du bist dran. Deine Starthand ist hier AJo. Du bist in Late Position. Der Eintrag im Starting Hands Chart lautet „Raise 0". Vor dir ist kein Gegner, weder mit einem Raise noch mit einem Call in die Hand eingestiegen. Also mußt du hier auf 4 Big Blinds raisen, auf $0.40. Beispiel 7: Dein Stack: $2.00 Preflop: Du hältst K K . 2 folds, UTG+2 raises to $0.40, 2 folds, MP3 calls $0.40, 1 folds, Du bist dran. Deine Starthand ist hier KK. Du bist in Late Position. Der Eintrag im Starting Hands Chart lautet „RAISE". Vor dir hat ein Gegner geraist. Ein anderer Gegner hat diesen Raise gecallt. Du raist also auf $1.60, das Vierfache des ursprünglichen Raises. Da dieser Raise größer ist als zwei Drittel deines Stacks, gehst du direkt All-In. Reagieren auf Raises hinter dir Das Starting Hands Chart liefert dir für deine erste Handlung Preflop immer eine Ideallösung. Allerdings sagt es dir nicht, was zu tun ist, wenn hinter dir einmal oder mehrfach geraist wird. Hast du selber nur gecallt, und hinter dir wird geraist, so foldest du in jedem Fall. Hast du selber geraist, und hinter dir kommt es zu einem erneuten Raise, hängt das richtige Verhalten von dem Verhältnis zwischen dem eigenen ursprünglichen Einsatz und der Größe des Stacks, der noch übrig ist, ab. Ist dein Stack noch mindestens fünfmal so groß, wie dein ursprünglicher Raise, so gehst du All-In mit AA - QQ, AKs und AKo. Ist dein Stack mindestens doppelt so groß, wie dein ursprünglicher Raise, aber nicht mehr als fünfmal so groß, so gehst du All-In mit AA- TT, AKs - AQs und AKo. Ist dein Stack höchsten doppelt so groß wie dein ursprünglicher Raise, so gehst du mit jeder Hand All-In, die du vorher geraist hast. Stackgröße : Raisegröße All-In mit... 5:1 oder höher AA, KK, QQ, AK 4,9:1 bis 1,9 : 1 AA - TT, AK - AQ 2:1 oder kleiner AA - 77, AK - AJ, KQ Beispiel 1: Dein Stack: $2. Preflop: Du hältst J J . UTG raises to $0.30, 4 folds, Du raist auf $0.90, 4 folds, UTG raises to $3, Du bist dran. Dein Stack ist hier noch $1.10 groß. Dein ursprünglicher Raise war $0.90. Das Verhältnis zwischen der Stackgröße und der Größe des ursprünglichen Raise beträgt also weniger als 2:1. Dementsprechend gehst du hier All-In, setzt also deinen restlichen Stack. Beispiel 2: Dein Stack: $2.45. Preflop: Du hältst T T . 4 folds, Du raist auf $0.40, 4 folds, BB raises to $0.80, Du bist dran. Dein Stack ist hier noch $2 groß. Dein ursprünglicher Raise war auf $0.40. Das Verhältnis zwischen der Stackgröße und der Größe des ursprünglichen Raise beträgt also exakt 5,125:1. Also foldest du hier. eine bemerkung zur oberen Tabelle Early middle Late müsst ihr versetzt betrachten als Bsp.: AA==> Early = Raise; Middle = Raise; Late = Raise
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Posted on Nov 25th 2006
Shortstack Strategie - Bewerten der eigenen Hand am Flop Um auch nach dem Flop die Shortstack Strategie korrekt umsetzen zu können, muß am Flop zunächst die Qualität der eigenen Hand ermittelt werden. Entsprechend der Stärke der eigenen Hand gestaltet sich dann das Postflop Spiel. Die eigene Hand läßt sich am Flop, ihrer Qualität entsprechend, grob in eine von drei Kategorien einteilen. Diese drei Kategorien sind: 1. Made Hands: Made Hands sind Hände, die für sich genommen stark genug sind, den Showdown am River zu gewinnen. 2. Drawing Hands: Drawing Hands sind sozusagen unfertige Hände. Für sich genommen sind sie nicht stark genug, den Showdown zu gewinnen. Sie entwickeln sich aber oft genug bis zum River zu einer sehr starken Hand, so daß sich das Weiterspielen dieser Hände lohnt. 3. Trash Hands: Trash Hands (englisch Trash = Müll) sind Hände, die nur eine sehr geringe Aussicht haben, den Showdown für sich genommen zu gewinnen, und sich auch nur selten zu einer starken Hand verbessern. Natürlich ist das wünschenswerteste Ergebnis am Flop eine Made Hand. Eine Made Hand ist unbedingt stark genug sie bis zum Showdown weiterzuspielen. Mit diesen Händen werdet ihr im Durchschnitt guten Gewinn machen. Aber auch die Drawing Hands werden dir gute Dienste leisten. Trash Hands sind in der großen Mehrheit der Fälle einfach ungeeignet zum Weiterspielen am Flop. Made Hands Zu den Made Hands gehören die Hände, die Du aus dem Artikel zur Wertung der Pokerhände bereits kennst, bis hinunter zu Top Pair. Zu den Made Hands gehören bei der Shortstack Strategie also: Straight Flush, Four of a Kind, Full House, Flush, Straight, Set, Trips, Two Pair, Overpair, Top Pair. Da die Begriffe Top Pair und Overpair bis jetzt nicht eingeführt wurden, werden sie im Folgenden erklärt: Overpair: Unter einem Overpair versteht man ein fertiges Paar in der Starthand, das höher ist als jede Flopkarte. Beispiel: Deine Starhand: A A Das Board am Flop: K Q 7 Top Pair: Unter Top Pair versteht man ein Paar mit der höchsten Flopkarte. Beispiel: Deine Starhand: K A Das Board am Flop: K Q 7 Drawing Hands Flush Draws (4 Karten zum Flush) Hast du zwei Karten von der gleichen Farbe auf der Hand und es kommen beim Flop zwei weitere Karten dieser Farbe, fehlt dir nur noch eine weitere Karte, und du hast einen Flush. Beispiel: Deine Starthand: A J Das Board am Flop: 6 8 Q Die Wahrscheinlichkeit, mit dieser Hand bis zum River den Flush zu treffen beträgt ca. 35%. Und mit einem Flush gewinnt man meist den Showdown. So lohnt sich das Weiterspielen eines starken Flush Draws, wie hier, fast in jedem Fall. Liegen drei Karten der gleichen Farbe am Flop und du hast eine Karte dieser Farbe, hast du zwar einen Flush Draw, aber dieser ist in der Regel wertlos wenn Du mehrere Gegner hast und deine Karte nicht der K oder das A der jeweiligen Farbe ist, du also einen entsprechend hohen Flush machen würdest. Beispiele: Deine Starthand: A K Das Board am Flop: 6 8 Q Hierbei handelt es sich um einen fast ebenso starken Flushdraw wie im ersten Beispiel. Ein weiterspielen lohnt fast immer. Deine Starthand: 5 5 Das Board am Flop: 6 8 Q Bei diesem Beispiel handelt es sich um einen schwachen Flushdraw, der nicht weiter spielbar ist. Open Ended Straight Draw (4 zusammenhängende Karten zur Straight) Straight Draws gibt es in sehr vielen verschiedenen Variationen. Der sogenannte "Open Ended Straight Draw (OESD)" ist die stärkste Variante aller Straight Draws. Als OESD bezeichnet man vier lückenlos verbundene Karten. Beispiel 1: Deine Starthand: J T Das Board am Flop: 9 Q 5 Die vier zusammenhängenden Karten sind hier: 9, T, J und Q. Jeder König und jede Acht beschert dir hier eine Straight. Beispiel 2: Deine Starthand: KQ Das Board am Flop: T J 6 Hier sind die vier zusammenhängenden Karten: T, J, Q und K. Jedes As und jede Neun machen die Hand zur Straight. OESDs sind ähnlich stark wie starke Flush Draws. Wenn man die Straight bis zum River trifft, gewinnt man in der Regel auch den Showdown. Ein Weiterspielen lohnt sich deshalb. In einer Situation ist ein OESD allerdings wertlos: wenn der Flop 3 Karten der gleichen Farbe enthält und du selbst keine hohe Karte dieser Farbe in der Hand hältst, also keinen guten Flush Draw hast. Es macht dann keinen Sinn auf eine Straight zu hoffen, da diese zu oft gegen einen Flush verlieren wird. Monster Draw (Straight Draw + Flush Draw) Ab und zu floppst du eine Hand, bei der du zum einem 4 Karten zum Flush und zusätzlich noch 4 Karten zur Straight hast. Zwar hat deine Hand in diesem Fall am Flop noch keine Stärke, aber die Wahrscheinlichkeit, bis zum River eine Straight oder einen Flush zu haben liegt bei über 50%. Beispiele: Deine Starthand: K Q Das Board am Flop: J T 2 Deine Starthand: Q J Das Board am Flop: A T 8 Beim zweiten Beispiel hast Du keinen normalen Open Ended Straight Draw, sondern einen sogenannten Double Belly Buster Straightdraw. Die Karten, welche die Straight ermöglichen, hängen zwar nicht offensichtlich zusammen, aber dennoch beschert einem hier jede 9 und jeder König eine Straight. Dementsprechend ist ein solcher Double Belly Buster Straightdraw einem Open Ended Straight Draw ebenbürtig. Trashhands Alle anderen hier nicht aufgeführten Hände sind zunächst als Trashhands zu betrachten, Hände, deren Weiterspielen in der Regel nicht gewinnbringend ist. Deshalb sind diese Hände und Handtypen hier auch nicht weiter aufgeführt. Für den Anfang ist es zunächst wichtig, dass du lernst, die starken Hände aus der Vielzahl der Hände herauszufiltern. Shortstack Strategie - Das Spiel nach dem Flop Nach der Shortstack Strategie sind für das Spiel nach dem Flop grundsätzlich zwei Fälle zu unterscheiden: Zum einen die Hände, die du selbst Preflop geraist hast. Zum anderen die Hände, bei denen du Preflop nur gecallt hast. Je nachdem, welcher der zwei Fälle zutrifft, und welche Hand du am Flop hast, ergibt sich das eigentliche Postflop Spiel. Das Postflop Spiel nach einem Preflop Raise Hast du Preflop geraist, so ist oft bereits ein beträchtlicher Teil deines Stacks in den Pot gewandert. Je nachdem, wie groß dein Stack im Vergleich zur Größe des Pots noch ist, und welche Hand dir der Flop beschert hat, gestaltet sich das Spiel nach dem Flop in diesem Fall. Du hast eine Made Hand oder eine Drawing Hand am Flop Hast du jetzt am Flop eine Made Hand, also Top Pair oder besser, oder eine Drawing Hand, also einen Flush Draw, einen OESD oder einen Monster Draw, so ist Dein Ziel All-In zu gehen. Du hast eine starke Hand, auf die du, wenn möglich, all dein Geld setzen willst. Macht kein Gegner vor dir einen Einsatz, so machst du hier eine Potsize Bet. Eine Potsize Bet ist eine Bet in Höhe der Größe des aktuellen Pots. Ist das Verhältnis zwischen der Größe eures Stacks und der Größe des Pots kleiner als 1.5:1, ist also dein Stack weniger als eineinhalb mal so groß wie der Pot, so machst du keine Potsize Bet, sondern gehst direkt All-In. Macht einer oder machen mehrere der Gegner vor euch einen Einsatz, so gehst du einfach direkt All-In, setzt also deinen gesamten Stack. Das Spiel am Turn Hattest du am Flop eine Made Hand oder eine Drawing Hand und bist noch nicht All-In, so gehst du auf jeden Fall in der Wettrunde am Turn All-In. Du hast eine Trashhand am Flop Hast du am Flop weder eine Made Hand noch eine Drawing Hand, gelten die folgenden drei Regeln: 1. Hast du nur einen einzelnen Gegner, und macht dieser vor dir keine Bet, so machst du eine Bet von halber Potsize, also eine Bet die vom Betrag her der Hälfte des aktuellen Pots entspricht. Ist Dein Stack ebenso groß wie der Pot zu Beginn der Flop Wettrunde oder kleiner, so gehst du in dieser Situation direkt All-In. Bei dieser Bet handelt es sich um einen Bluff. Dieser spezielle Bluff wird "Continuation Bet" genannt. "Continuation Bet" deshalb, weil man mit ihr das aggressive Verhalten aus der Preflop Wettrunde fortsetzt. Man hat ja Preflop geraist und versucht so, den Pot einfach mit einem Bluff direkt zu gewinnen. Trifft man auf Widerstand, muß man die Hand natürlich aufgeben. Wird diese Continuation Bet vom Gegner geraist, so foldest du. 2. Hast du nur einen Gegner, und dieser hat vor dir gebettet, so foldest du deine Hand. 3. Hast du mehr als einen Gegner, so foldest du deine Hand gegen jede gegnerische Bet, bzw. checkst, sollte keiner der Gegner vor dir betten. Das Spiel am Turn und am River Hat der Gegner Deine Continuation Bet am Flop gecallt, mußt du am Turn erneut überprüfen, ob sich deine Hand zu einer Made Hand entwickelt hat. Trifft dies zu, so gehst du am Turn dann All-In. Hat sich deine Hand zu einer Drawing Hand entwickelt oder ist sie weiterhin eine Trashhand, so checkst du in jedem Fall den Turn und / oder foldest gegen jede Bet des Gegners. Das gleiche Prozedere gilt für den River, falls sowohl du als auch dein Gegner am Turn gecheckt haben. Sonderfall: Dein Stack ist am Flop nur noch halb so groß, wie der Pot zu Beginn der Flop Wettrunde In diesem Fall gehst du auf jeden Fall All-In, unabhängig davon, welche Hand du hast, wie viele Gegner du hast, oder was diese machen. Das Postflopspiel, wenn du Preflop nur gecallt hast Die einzigen Hände, mit denen du Preflop nur callst, sind die kleinen Pocketpairs 66 bis 22. Das Spiel mit diesen Händen nach dem Flop gestaltet sich denkbar einfach: 1. Hast Du am Flop ein Set, ein Full House oder Four of a Kind, so machst du eine Potsizebet. Wirst du von einem Gegner geraist oder macht ein Gegner vor dir einen Einsatz, so gehst du All-In. Dies gilt ebenso für die Wettrunden am Turn und am River. 2. Hat sich dein Pocketpair am Flop nicht zu einer starken Hand verbessert, so checkst du und / oder foldest gegen jede gegnerische Bet. Checken auch alle deine Gegner, und du siehst die Turnkarte umsonst, bekommst also eine "Freecard", so mußt Du am Turn erneut überprüfen, ob du jetzt ein Set oder ein Fullhouse hast. Wenn ja, gelten die Anweisungen wie unter Punkt 1. Wenn nein, gilt wieder check / fold. Am River, solltest du ihn denn sehen, ist das Prozedere wiederum das gleiche. Das Postflopspiel nach einem Freeplay im Big Blind Auch nach einem Freeplay im Big Blind, wo du ja den Flop quasi umsonst gesehen hast, mußt du zunächst bestimmen, was für eine Hand du jetzt am Flop hast. Je nachdem gestaltet sich das weitere Spiel. Hast du eine Made Hand, mindestens Top Pair mit einem Ass oder König als Kicker, machst du eine Potsizebet. Wirst du von einem Gegner geraist, so gehst du All-In. Dies gilt ebenso für die Wettrunden am Turn und am River. Hast Du eine schlechtere Made Hand als Top Pair mit einem Ass oder König als Kicker, eine Drawing Hand oder eine Trashhand, so checkst du und / oder foldest gegen jede Bet der Gegner. Checken auch alle deine Gegner, und du bekommst eine Freecard, mußt du am Turn erneut überprüfen, ob du nun eine ausreichend starke Made Hand hast. Das Prozedere wiederholt sich ebenfalls am River.
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70475 Nibs: 805
Member Since: Nov 22nd 2006
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Posted on Nov 26th 2006
Kommt mir bekannt vor, ist das von/mit PS.de ? Da hat SlannesH glaub ich ne schöne Abhandlung verfasst. Ab und zu spiele ich gerne und recht erfolgreich damit. Aber bei zu vielen verlorenen Stacks in einer Session, die immer mal passieren, setze ich die SSS aus. Aber war schön, sie wieder mal zu Gemüte zu führen. Der Eagle
I`ll give U any limpraise U want oder : "..das Flopp ich jetzt..!"
66732 Nibs: 1,218
Member Since: Oct 15th 2006
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Posted on Nov 26th 2006
Kommt mir bekannt vor, ist das von/mit PS.de ? Da hat SlannesH glaub ich ne schöne Abhandlung verfasst. Ab und zu spiele ich gerne und recht erfolgreich damit. Aber bei zu vielen verlorenen Stacks in einer Session, die immer mal passieren, setze ich die SSS aus. Aber war schön, sie wieder mal zu Gemüte zu führen. Der Eagle Jepp, sieht für mich auch aus wie von PS.de.Ich würd das unbedingt hinschreiben, sonst verstößt du gegen das Copyright ;-) Nicht das die noch Ärger machen.
Sit, stay, play.....
42928 Nibs: 11,762
Member Since: May 5th 2006
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Posted on Nov 27th 2006
Kommt mir bekannt vor, ist das von/mit PS.de ? Da hat SlannesH glaub ich ne schöne Abhandlung verfasst. Ab und zu spiele ich gerne und recht erfolgreich damit. Aber bei zu vielen verlorenen Stacks in einer Session, die immer mal passieren, setze ich die SSS aus. Aber war schön, sie wieder mal zu Gemüte zu führen. Der Eagle Jepp, sieht für mich auch aus wie von PS.de.Ich würd das unbedingt hinschreiben, sonst verstößt du gegen das Copyright ;-) Nicht das die noch Ärger machen. denk ich auch
______________________________________________________________________ "Du sollst den Flop nicht vor dem River loben"... http://stellisblog.blogspot.com/
47663 Nibs: 3,075
Member Since: May 17th 2006
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Posted on Nov 27th 2006
tja, copyright und internet, da es für jeden frei ersichtlich ist sollte man da auf jeden fall vorsichtig sein ...
mein deutscher blog: http://pokergame.pl/myPG2/zedmaster84/ my english blog: zedmaster84.blogspot.com
47663 Nibs: 3,075
Member Since: May 17th 2006
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Posted on Nov 27th 2006
außerdem muss man seine position zum blind, den eigenen stack sowie die höhe des blinds in seine überlegungen einbeziehen; wenn zum beispiel in später position ist und zuvor keiner mitgegangen ist kann mann auch mal die blinds attackieren, zu verlieren hat man ja nicht viel
mein deutscher blog: http://pokergame.pl/myPG2/zedmaster84/ my english blog: zedmaster84.blogspot.com
66732 Nibs: 1,218
Member Since: Oct 15th 2006
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Posted on Nov 27th 2006
tja, copyright und internet, da es für jeden frei ersichtlich ist sollte man da auf jeden fall vorsichtig sein ... Bücher sind auch frei ersichtlich, du musst es ja nicht kaufen um reinzuschauen zu können. In jedem Fall handelt es sich um Geistiges Eigentum und das unterliegt dem Urheberrecht. Also ich würd zumindest, nen Hinweis zum Urheber(Verfasser) hinzufügen. Eventuell ein Link zum Original.
Sit, stay, play.....
70475 Nibs: 805
Member Since: Nov 22nd 2006
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Posted on Nov 27th 2006  -  Subject: wollte eigentlich nur..
.. mal drauf hinweisen, dass es mir eben bekannt vorkam. Aber stimmt, evtl. muss man wirklich aufpassen, hatte schon mal ne kleine Auseinandersetzung mit den Jungs von PS.de (sag ich hier und steh auch dazu). Na dann... Der Eagle
I`ll give U any limpraise U want oder : "..das Flopp ich jetzt..!"
42928 Nibs: 11,762
Member Since: May 5th 2006
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Posted on Nov 28th 2006
.. mal drauf hinweisen, dass es mir eben bekannt vorkam. Aber stimmt, evtl. muss man wirklich aufpassen, hatte schon mal ne kleine Auseinandersetzung mit den Jungs von PS.de (sag ich hier und steh auch dazu). Na dann... Der Eagle PS.de ist wieder ein Thema für sich, obwohl ich da auch angefangen habe.
______________________________________________________________________ "Du sollst den Flop nicht vor dem River loben"... http://stellisblog.blogspot.com/
47663 Nibs: 3,075
Member Since: May 17th 2006
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Posted on Nov 28th 2006
tja, copyright und internet, da es für jeden frei ersichtlich ist sollte man da auf jeden fall vorsichtig sein ... Bücher sind auch frei ersichtlich, du musst es ja nicht kaufen um reinzuschauen zu können. In jedem Fall handelt es sich um Geistiges Eigentum und das unterliegt dem Urheberrecht. Also ich würd zumindest, nen Hinweis zum Urheber(Verfasser) hinzufügen. Eventuell ein Link zum Original. ich hab damit gemeint, wenn man was hier 1-1 reinsetzt, dann muss man auf jeden fall das copyright beachten, das wäre das gleiche wenn du das 1-1 aus einem buch rauskopierst ...
mein deutscher blog: http://pokergame.pl/myPG2/zedmaster84/ my english blog: zedmaster84.blogspot.com
70475 Nibs: 805
Member Since: Nov 22nd 2006
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Posted on Nov 28th 2006
PS.de ist wieder ein Thema für sich, obwohl ich da auch angefangen habe. Grundsätzlich find ich die Themenvielfalt und vor allem das Livecoaching schon toll. Mit der Philosophie und strikten Richtungsorientierung laufe ich nicht konform. Welche Erfahrung hast Du denn ? Der Eagle
I`ll give U any limpraise U want oder : "..das Flopp ich jetzt..!"
42928 Nibs: 11,762
Member Since: May 5th 2006
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Posted on Nov 28th 2006
PS.de ist wieder ein Thema für sich, obwohl ich da auch angefangen habe. Grundsätzlich find ich die Themenvielfalt und vor allem das Livecoaching schon toll. Mit der Philosophie und strikten Richtungsorientierung laufe ich nicht konform. Welche Erfahrung hast Du denn ? Der Eagle Mir ist das alles zu proffesionell geworden, obwohl ich sagen muss, dass die schon tolle Tipps geben. Andererseits laufen da auch jede Menge spasties rum.
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70475 Nibs: 805
Member Since: Nov 22nd 2006
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Posted on Nov 29th 2006
PS.de ist wieder ein Thema für sich, obwohl ich da auch angefangen habe. Grundsätzlich find ich die Themenvielfalt und vor allem das Livecoaching schon toll. Mit der Philosophie und strikten Richtungsorientierung laufe ich nicht konform. Welche Erfahrung hast Du denn ? Der Eagle Mir ist das alles zu proffesionell geworden, obwohl ich sagen muss, dass die schon tolle Tipps geben. Andererseits laufen da auch jede Menge spasties rum. Hast Du denn mal das Live Coaching kennengelernt ?
I`ll give U any limpraise U want oder : "..das Flopp ich jetzt..!"
79868 Nibs: 2,101
Member Since: Jun 16th 2007
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Posted on Jun 21st 2007
Ich persönlich finde es toll, dass absolute Poker-Anfänger wie ich, mit 50+100USD gesponsored werden!!! Wo findet man das denn sonst??? Und sich erstmal durch irgendwelche Freerolls zu kämpfen, ohne Erfahrung, ist auch eher aussichtslos!!! Also bleibt nur eins "Teures Lehrgeld" bezahlen!!!
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